Module zerlegen ein Projekt in möglichst unabhängige Einheiten mit klarer Zielsetzung. Access kennt drei Modultypen:
Ein Formular- oder Berichtsmodul reagiert auf Ereignisse, die in einem Formular bzw. Bericht oder dessen Steuerelementen auftreten
Ein Standardmodul liefert Hilfsprozeduren für andere Module. Die meisten Vereinbarungen sind deshalb Public
Ein Klassenmodul definiert eine Objektklasse, von der sich beliebig viele Instanzen (Objekte) erstellen lassen Die in einem Klassenmodul definierten Prozeduren werden zu Eigenschaften und Methoden der erstellten Instanz. Formular- und Berichtsmodule sind nichts anderes als systemdefinierte Klassenmodule.
Access kapselt alle Ereignisprozeduren eines Formulars oder Berichts in einem Formular- oder Berichtsmodul. Unterprogramme, Variablen und Konstanten, die nicht zu einem system- oder benutzerdefinierten Klassenmodul gehören, vereinbart der Entwickler in einem Standardmodul. Der folgende Ausschnitt aus dem Projektexplorer von Access_Quiz nennt sechs Formularmodule, ein Berichtsmodul und ein Standardmodul. Das Standardmodul des rechten Editorfensters vereinbart drei öffentliche Variablen und zwei öffentliche Funktionen. Die Funktionen Matrikel() und Test() werden beide aus Ausdrücken des Formulars ZOBenutzerlösungen aufgerufen.
Formular- und Berichtsmodule sind Instanzen vordefinierter Klassen und erscheinen im Projektexplorer unter 'Microsoft Access Klassenobjekte'. Der Ausdruck verdeutlicht, dass deren Objekte durch Anpassung von Eigenschaften und Methoden einer durch Microsoft definierten Klasse erstellt worden ist. Vordefinierte Klassenmodule (Formular- bzw. Berichtsmodule) werden durch Änderungen der Eigenschaftenliste des Formulars oder Berichts angepasst.
Der Entwickler kann auch eigene Objekttypen (Klassenmodule) definieren. Sie eignen sich vor allem für grössere Projekte oder die projektübergreifende Nutzung von Code. TESTS enthält keine benutzerdefinierten Klassenmodule.
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